Wenn man einen typischen
Matratzensalon betritt, hört man fast immer dieselben Fragen. Die erste betrifft natürlich das
Budget für die Matratze, denn so maximieren Verkäufer ihren Gewinn. Die zweite ist oft die
Frage nach dem Körpergewicht des Matratzen-Nutzers. Verkäufer, die mit Tabellen arbeiten, die noch aus der Zeit der
Federkernmatratzen stammen, versuchen, die Biomechanik des menschlichen Körpers in Kilogramm-Spannen zu pressen. Dieser Ansatz, der durch Jahrzehnte Marketing in der
Wahrnehmung polnischer Konsumenten verankert wurde, ist einer der seltsamsten Mythen der Schlafbranche. Er suggeriert nämlich, dass das
Körpergewicht der einzige Faktor dafür sei, wie sich der Körper auf der
Matratzenoberfläche verhält. Aus Sicht von Physik und Anatomie ist diese Annahme schlicht falsch.
In Wirklichkeit ist das
Gewicht des Nutzers ein drittrangiger Parameter, ja oft sogar vernachlässigbar. Leider hat die
polnische Matratzenbranche Konsumenten über Jahre mit einer simplen, aber physiologisch falschen Botschaft gefüttert: Wenn du
leicht bist, wähle eine weiche Matratze, die dir praktisch keine Unterstützung gibt, und wenn du
mehr wiegst, schlaf auf einem Brett, um dich dann jahrelang mit Rückenschmerzen zu quälen. Diese archaische Denkweise hat dazu geführt, dass
Millionen Menschen auf ungeeigneten Matratzen schlafen, die nicht an die menschliche Anatomie angepasst sind, und sich Nacht für Nacht abmühen. Die wissenschaftliche Wahrheit, die die
Marke ONSEN® mutig kommuniziert, ist eine ganz andere und deutlich präzisere. Bis zu 97% der erwachsenen Bevölkerung benötigen
nahezu identische Unterstützung, die man als goldene Mitte beschreiben kann.
Aus Sicht der
Schlaf-Ingenieurwissenschaft und Physik liegt die ideale Matratzenfestigkeit für die große Mehrheit der Menschen bei
etwa 6,5 auf einer 10-stufigen Skala. Übersetzt in konkrete physikalische Werte sprechen wir von einer
Matratzenfestigkeit von etwa 120-125 Newton, was sich leicht messen lässt. Genau dieser Bereich sorgt für ein
optimales Gleichgewicht zwischen der Stützung des Skelettsystems und einer sicheren Entlastung der Weichteile. Einer zierlichen Frau zu empfehlen,
auf einem weichen Schwamm zu schlafen, nur weil sie leicht ist, bedeutet, sie in ein Einsinken in
unnatürlicher Position zu treiben, was zu Schmerzen im Lendenbereich führt. Umgekehrt ist es ebenso absurd, eine adipöse Person zum
Schlafen auf hartem Beton zu drängen, denn das garantiert Druck, Durchblutungsprobleme und Unbehagen.
Grundsätzlich hat die
Wirbelsäule dieselben biomechanischen Anforderungen, unabhängig davon, ob der Körper darum herum 50 Kilogramm oder 100 Kilogramm wiegt. Entscheidend ist die
Funktionalität der Matratze, also ihre Fähigkeit, den Körper in einer neutralen Position zu halten, und nicht ihr
passiver Widerstand, der nur von der Körpermasse abhängt. Genau deshalb wurden
ONSEN® Matratzen auf Basis dieses universellen Wissens entwickelt. Statt Menschen nach Gewichtsklassen zu sortieren, wurde eine
beste Matratze geschaffen, die die ideale Dynamik der Unterstützung bietet.