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Wie bestimmt man die Schaumhärte und warum ist sie wichtig?

20 marca 2026
Schaumhärte in Matratzen, Matratzenhärten, Polsterschäume
Die Wahl der passenden Matratze zum Schlafen ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die den Zustand der Wirbelsäule beeinflussen, aber auch die metabolische Gesundheit und die Regeneration des Nervensystems. Deshalb darf das keine Sache des Zufalls sein. Obwohl die meisten Menschen bei einer Matratze nach einem Gleichgewicht zwischen Weichheit und Festigkeit suchen, ist uns selten bewusst, dass das, was wir beim Liegen spüren, das Ergebnis komplexer physikalisch-chemischer Prozesse ist, die innerhalb der Schaumstruktur ablaufen. Wenn du verstehst, wie die Wissenschaft die Schaumfestigkeit definiert, kannst du gängige Marketingfallen vermeiden, die statt deine Wirbelsäule zu unterstützen, zur Verschlimmerung von Haltungsschäden führen können und in der Folge zu chronischen Schmerzen.

In der Welt des Produktdesigns und der Physiotherapie verabschiedet man sich zunehmend von vereinfachten Mustern. Entscheidend sind zuverlässige Messungen, die auf wiederholbaren Verfahren basieren. Entgegen dem, was du in vielen Geschäften hörst, ist die echte Schaumfestigkeit kein subjektiver Begriff, sondern eine messbare physikalische Größe, die immer bestimmt, wie das Material auf den Druck des menschlichen Körpers an konkreten Punkten wie Hüfte oder Schultern reagiert. Genau hier trifft Wissenschaft auf Komfort und die präzise Bestimmung der mechanischen Schaumparameter wird zum Schlüssel für gesunden Schlaf, der unsere Muskeln und Gelenke spürbar entlastet.
H1-H4-Skala ist Marketing, Matratzenhärte ohne Werbe-Tricks, Schaumhärte richtig verstehen

Warum ist die Skala H1-H4 nur ein Marketingtrick?

Wenn du die meisten Matratzenstudios betrittst, wirst du mit Bezeichnungen wie H2, H3 oder H4 bombardiert. Leider ist diese Skala ein Marketing-Konstrukt und kein standardisiertes System. Aktuell gibt es keine einheitliche rechtliche oder technische Norm, die festlegt, wie viele Newton Druck einem H4-Matratze bei Hersteller A entsprechen und wie viele bei Hersteller B. Dadurch kann eine H3-Matratze bei einer Marke deutlich weicher sein als eine H2-Matratze bei einer anderen. Das führt Verbraucher in die Irre, weil es eine seriöse Produktbewertung anhand objektiver Daten praktisch unmöglich macht.

Wenn du glaubst, du müsstest eine H3-Matratze wählen, weil du über 80 Kilogramm wiegst, bist du Opfer eines der größten Absurditäten der Branche - das ist schlicht marketinggetriebener Bullshit. Es ist kein Geheimnis, dass die Härteskala H1-H4 keine einheitliche technische Norm hat. Es ist eine rein willkürliche Kennzeichnung, was bedeutet: Eine harte Matratze bei Hersteller A kann bei Hersteller B weich sein. Diese Desinformation führt dazu, dass Kundinnen und Kunden Matratzen kaufen, die nicht zu ihren Bedürfnissen passen - mit Rückenschmerzen und fehlender Regeneration als Ergebnis.
Jeder Schaum verfügt über Parameter wie Art, Dichte und Festigkeit.
Darüber hinaus ist die häufig praktizierte Anpassung der Matratze an das Körpergewicht ein logischer und physikalischer Fehler. Mit zunehmender Körpermasse wächst in der Regel auch die Kontaktfläche zwischen Körper und Matratze, was offensichtlich und unstrittig ist. Die klassische Physik lehrt uns, dass Druck gleich Kraft geteilt durch Fläche ist, gemäß der Formel: p = F/S. Das bedeutet, dass sich bei einer schwereren Person das Gewicht proportional auf mehr Kontaktpunkte verteilt, sodass der spezifische Druck auf den Schaum nicht zwangsläufig deutlich höher sein muss als bei einer schlanken Person. Die H-Skala ignoriert diesen Zusammenhang vollständig und fördert die schädliche Annahme, dass ein schwererer Mensch automatisch eine härtere Matratze braucht.

ONSEN® distanziert sich klar von diesem fehlerhaften Schema. Anstatt mit einer Skala aus H-Buchstaben zu arbeiten, konzentrieren sich die Entwickler von ONSEN® auf messbare Parameter in Newton und entwickeln Konstruktionen moderner Matratzen, die optimale Unterstützung bieten, unabhängig davon, ob der Nutzer 60 oder 110 Kilogramm wiegt. Genau diese Transparenz und Orientierung an den Gesetzen der Physik machen die Produkte von ONSEN® zu den besten der Besten. Sie bieten eine echte Lösung für das Problem, statt dich in eine Tabelle zu pressen.
ILD und CLD Schaumhärte, Newton und Kilopascal bei Matratzen, wie man Schaumhärte misst

Die Sprache der echten Schaumhärte - Newton und Kilopascal!

Um zuverlässig bestimmen zu können, wie sich eine Matratze verhält, müssen wir den standardisierten ILD-Parameter (engl. indentation load deflection) heranziehen, der in Newton (N) gemessen wird. Dieser Test zeigt, welche Kraft erforderlich ist, um den Schaum um einen bestimmten Prozentsatz seiner Höhe einzudrücken. Nur so lässt sich die Festigkeit von Schäumen, aber auch anderer Materialien, objektiv vergleichen. Der zweite entscheidende Indikator ist der CLD-Parameter, also der Widerstand, ausgedrückt in Kilopascal (kPa). Anhand dieser Daten können Ingenieure eine perfekte Matratze entwickeln, die dem Druck nicht nur standhält, sondern progressiv darauf reagiert und dabei die Wirbelsäule vor unnatürlichen Krümmungen schützt. Die Schaumfestigkeit wird nicht als H1, H2, H3 oder H4 definiert, sondern durch einen konkreten Zahlenwert. Ähnlich verhält es sich mit der Schaumdichte, die in kg/m3 angegeben wird.

Die korrekte Anwendung von Newton-Werten verhindert, dass eine Matratze zu hart ist und dadurch Blutgefäße abdrückt. Für rund 97% der Bevölkerung liegt die ideale Festigkeit bei etwa 6,5 auf einer Skala von 1-10, was einem Wert von etwa 120-125 Newton entspricht, der als nahezu perfekt gilt. Das ist der goldene Mittelweg der Matratzenfestigkeit, der - vorausgesetzt, es wird ein durchdachtes, mehrschichtiges Matratzenkonzept eingesetzt - eine optimale Körperanpassung ohne Hängematteneffekt gewährleistet. ONSEN® entwickelt die besten Matratzen genau auf Basis dieser Berechnungen, was sie universell und gesundheitsfördernd macht. Fachwissen schlägt Angebote, die auf billigen Schäumen mit undefinierten Parametern basieren.

Für die verbleibenden 3% der Nutzer, meist sehr junge und sportliche Personen - vorausgesetzt, sie schlafen auf dem Bauch - kann die Festigkeit leicht höher ausfallen. Doch selbst dann sollte es nicht an Schlafen auf einem Brett erinnern, sondern lediglich etwa 10% fester sein. ONSEN® zeigt, dass der Schlüssel zum Erfolg in Punktelastizität und dem richtigen Schaumparameter liegt - kombiniert mit einem Design, das auf einem langjährigen Entwicklungsprozess basiert. So arbeitet jede Matratzenschicht für den Nutzer, baut Spannungen ab und ermöglicht tiefe Regeneration. Genau deshalb sind unsere polnischen Matratzen die beste Wahl für bewusste Kunden.
Schaumhärte und Unterstützung, hart heißt nicht gesund, Ergonomie der Schaummatratze

Warum bedeutet "hart" nicht "gesund"?

Manchmal erzählen wir die Geschichte von Emilia, die vor ihrem Weg zu uns jahrelang unter Schmerzen im Lendenbereich litt, die ihr den Schlaf raubten. Geleitet von ihrem Körpergewicht und Ratschlägen alter Schule kaufte sie die härteste Matratze auf dem Markt, in der Überzeugung, nur diese könne ihre Wirbelsäule stabilisieren. Jede weitere Nacht wurde zu einem Kampf gegen den Schmerz, und morgens fühlte sich Emilia, als hätte sie einen Marathon absolviert. Der Fehler bestand darin, dass die harte Matratze weder ihren Hüften noch ihren Schulterblättern erlaubte, ausreichend einzusinken. Dadurch schwebte der Lendenbereich in der Luft und die Muskulatur blieb dauerhaft angespannt. Das ist ein klassisches Beispiel dafür, wie fehlendes Wissen über die Kraftverteilung auf der Matratzenoberfläche die Lebensqualität beeinträchtigt.

Erst nach dem Wechsel zur Osaka Air Matratze von ONSEN® verstand Emilia, was funktionales Design wirklich bedeutet. Die Matratze mit einer optimalen Festigkeit von 6,5/10 sorgte dafür, dass sich ihr Gewicht gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilte und der verwendete Schaum präzise an den Punkten mit dem höchsten Druck reagierte. Genau das unterscheidet die Produkte von ONSEN® vom Rest des Marktes. Sie sind nicht hart oder weich, sondern einfach passend für fast jeden von uns. Dieser Ansatz macht die polnische Marke zu einem Hersteller von Kissen und Matratzen auf höchstem Niveau, die nicht gegen den Körper arbeiten, sondern Probleme lösen und Bedürfnisse erfüllen, indem sie mit ihm harmonieren und spürbare Entlastung bringen.

Entgegen dem Anschein ist die Schaumfestigkeit eine komplexe ingenieurtechnische Fragestellung und keine einfache Variable. Wer sich für ONSEN® entscheidet, wählt fundiertes wissenschaftliches Wissen und präzise Verarbeitung statt eines Marketingbuchstabens H, der kaum greifbar ist. Die Produkte unserer polnischen Marke sind eine Investition in die Gesundheit der Wirbelsäule und die Leistungsfähigkeit des Nervensystems. Wenn du eine Lösung suchst, die auf die Biomechanik des Menschen abgestimmt ist und gleichzeitig mit Marketingmythen aufräumt, ist ONSEN® die richtige Wahl. Das ist polnische Qualität, die neue Standards in der Branche setzt und garantiert, dass jede Nacht auf einer dreist perfekten Matratze ein Schritt zu mehr Wohlbefinden ist.

Wir laden Sie auch ein, sich mit den anderen Artikeln auf dem besten Schlaf- und Gesundheitsblog vertraut zu machen, sowie mit der vom Team der ONSEN®-Experten erstellten Enzyklopädie des gesunden Schlafes. Menschen, die sich um die Gesundheit ihrer Wirbelsäule kümmern, empfehlen wir eine Reihe von Übungen für die Wirbelsäule, die von unserem Physiotherapeuten vorbereitet wurden.

FAQ: Schaumhärte

Wie fest sollte der Schaum einer Matratze sein?

Polen ist vermutlich das einzige Land, das von einer Matratzen-Härteskala dominiert wird, die keinerlei Standard besitzt und zusätzlich auf dem Körpergewicht der Nutzer basiert. Üblicherweise gilt: Eine H1-Matratze ist für Personen bis 60 Kilogramm gedacht. H2 für 50 bis 80 Kilogramm, die populärste H3 für 70 bis 110 Kilogramm und H4 für Menschen über 100 Kilogramm. Doch was bedeutet das konkret? Im Grunde nichts. Diese Skala ist nicht standardisiert, und die Ableitung der Schaumfestigkeit allein vom Körpergewicht ist fachlich nicht korrekt und methodisch nicht fundiert. Eine gute Matratze sollte eine durchdachte Schichtkonstruktion besitzen, die am Ende eine klar definierte Festigkeit ergibt, ausgedrückt in Newton (N) und Kilopascal (kPa). Für Seiten- und Rückenschläfer, aber auch für die meisten Bauchschläfer, liegt der optimale Wert bei etwa 120 bis 125 Newton. Junge, sportliche Bauchschläfer können eine leicht höhere Festigkeit bevorzugen.

Ist Schaum mit hoher Dichte immer fest?

Dichte und Festigkeit sind zwei völlig unterschiedliche physikalische Parameter, auch wenn sie im Alltag oder in Verkaufsgesprächen oft verwechselt werden. Die Dichte beschreibt die Masse des Schaums pro Kubikmeter und beeinflusst direkt Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Verformung. Die Festigkeit hingegen gibt an, welche Kraft erforderlich ist, um das Material einzudrücken. Es ist daher problemlos möglich, einen Schaum mit hoher Dichte herzustellen, der dennoch weich und komfortabel bleibt und zugleich deutlich langlebiger ist als leichte, wenig dichte Materialien.

Ist T30-Schaum fest?

Die Bezeichnung T30 erlaubt keine eindeutige Aussage über die Festigkeit, da sich die Zahl 30 ausschließlich auf die Dichte von 30 kg/m3 bezieht. Es handelt sich um einen klassischen Polyurethanschaum mit geschlossener Zellstruktur, der häufig wegen seines günstigeren Preises im Vergleich zu hochelastischen HR-Schäumen gewählt wird, jedoch eine geringere Atmungsaktivität und Elastizität aufweist. Um die tatsächliche Festigkeit eines T30-Schaums zu beurteilen, müsste zusätzlich der Wert der Eindrückkraft bekannt sein. Ohne diesen Parameter wissen wir nur, dass es sich um ein Material mit bestimmter Masse handelt, nicht aber mit definierter Festigkeit. Zellstruktur und Eigenschaften ergeben sich aus der jeweiligen Produktionstechnologie und sind in Prüfberichten und technischen Datenblättern nachvollziehbar.

Was ist besser - weicher oder fester Schaum?

In Orthopädie und Physiotherapie verabschiedet man sich zunehmend von der einfachen Gegenüberstellung weich oder fest und spricht stattdessen vom passenden Schaum. Extreme sind für die Wirbelsäule nie ideal. Zu weicher Schaum bietet keine ausreichende Unterstützung, zu fester erzeugt schmerzhaften Gegendruck. Qualität und Komfort entstehen durch ein ganzheitliches Matratzenkonzept, bei dem die Festigkeit nur ein Faktor unter vielen ist, neben Punktelastizität und Regenerationsfähigkeit. Die beste Wahl ist jene, die eine physiologische Körperausrichtung ermöglicht, unabhängig von einer Marketingklassifikation.

Wie wählt man die Schaumfestigkeit passend zum Körpergewicht?

Die Auswahl anhand der H1-H4-Skala und des Körpergewichts ist ein Marketingmythos ohne technische Grundlage. Nach dem physikalischen Gesetz des Drucks p = F/S verteilt sich bei höherem Körpergewicht die Kraft auf eine entsprechend größere Kontaktfläche. Das bedeutet, dass der spezifische Druck nicht automatisch deutlich höher ist. Statt willkürlicher H-Buchstaben sollte man sich am ILD-Wert orientieren, gemessen in Newton, der objektiv angibt, welche Kraft zum Eindrücken des Schaums erforderlich ist. Für 97 Prozent der Bevölkerung ist eine Festigkeit von etwa 120 bis 125 Newton, also rund 6,5 auf einer Skala von 1 bis 10, die gesunde und ausgewogene Lösung. Sie ermöglicht eine optimale Körperanpassung und Wirbelsäulenunterstützung ohne das Gefühl, auf einem Brett zu liegen. Entscheidend ist jedoch immer das Gesamtkonzept der Matratze.

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